Wie macht man vergangene Zeiten und Welten anschaulich? Im Archäopark im Lonetal versucht man Antworten auf diese Frage zu geben. An der Fundstelle der ältesten figürlichen Kunstwerke der Menschheit soll man sinnlich nachspüren können, wie das Leben hier vor 40 000 Jahren verlaufen sein mag – und wie Mensch und Tier in der Eiszeit ausgesehen haben.

Das Mammut Zottel erhält Gesellschaft

Mit „Zottel“ ist im vergangenen Jahr ein Mammut eingezogen. Lebensgroß soll auch die Nachbildung werden, die der Förderverein Eiszeitkunst in Spanien in Auftrag gegeben hat. Zum Start der dritten Sonderausstellung am 18. Juli wird sich ein Neandertaler im Archäopark niederlassen. Auf 22 400 Euro ist die Nachbildung veranschlagt, die ein weiterer Anziehungspunkt in der Anlage um den Vogelherd werden soll. Hermann Mader, der Vorsitzende des Fördervereins, hat unlängst ein erstes Modell übermittelt bekommen. Zur Finanzierung der Anschaffung erhielt der Verein auch Mittel aus dem EU-Leader-Progamm. Die Sonderausstellung trägt den Titel „Der Vogelherd – Neandertaler im Lonetal“.