Die Freude war groß im Archäopark Vogelherd über die beachtliche Resonanz auf den Wettbewerb um einen Namen für die jüngst im Freigelände des Parks aufgestellte lebensgroße Tierfigur eines Wollhaarmammuts: 706 Personen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligten sich an der Namenssuche. Durchgesetzt hat sich letztlich aber ein Vorschlag, den Stifter Dr. Michael Rogowski schon bei der Enthüllung der Figur vor ein paar Wochen aufbrachte: „Zottel“.

Vorschläge konnten sowohl für männliche wie für weibliche und neutrale Namen eingereicht werden. 13 Teilnehmer – die Mehrheit – mit insgesamt 27 Nennungen votierten für „Zottel“. Dieser Name belegte sowohl bei den männlichen wie bei den neutralen den ersten Rang. Lediglich bei den weiblich zu verstehenden Namen schaffte es „Zottel“ nur auf Platz zwei und wurde hier von „Loni“ übertroffen. Auf den Rängen zwei und drei landeten bei den männlichen Namen „Manni“ uns „Helmut“.

Bei einem Treffen des Fördervereins Eiszeitkunst im Lonetal wurde nun offiziell beschlossen, die lebensgroße Mammutfigur „Zottel“ zu taufen. Die 13 Personen, die diesen Namen gewählt hatten, sollen am Samstag, 17. Oktober, um 12 Uhr in den Archäopark Vogelherd eingeladen werden. Dann soll unter ihnen der Gewinner des Wettbewerbs ausgelost werden.

Der Archäopark bekommt ein lebensgroßes Wollhaarmammut

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