Bei einem schweren Verkehrsunfall am Samstagnachmittag auf der A7 war auch die Feuerwehr im Einsatz. Wie diese auf ihrer Facebook-Seite mitteilt, erreichte die integrierte Leitstelle Ostalb der Notruf von der Autobahn 7 am Samstag gegen 14 Uhr. Wenige Kilometer vor der Anschlussstelle Langenau in Fahrtrichtung Ulm war es zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Weil angeblich Personen in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt waren und ein Auto auf dem Dach lag, wurden neben der Polizei und dem Rettungsdienst, die Feuerwehren aus Herbrechtingen und Bissingen alarmiert.

Wie die Polizei mitteilt, befuhr eine 31-jährige Frau mit ihrem Fiat Panda die A7 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Ulm. Auf Höhe des Parkplatzes "Vor dem Donauried" habe sie die Geschwindigkeit eines langsam vorausfahrenden Hyundai Tucson falsch eingeschätzt. Um einen Auffahrunfall zu verhindern, habe die Fiat-Fahrerin ihren Pkw nach rechts auf den Beschleunigungsstreifen gelenkt. Dabei geriet der Fiat ins Schleudern und prallte in die Beifahrerseite des Hyundai. Der Fiat kippte um und rutschte einige Meter auf dem Dach über die Fahrbahn. Die 33-jährige Hyundai-Fahrerin habe ebenfalls die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Sie prallte mehrmals gegen die Leitplanken am rechten Fahrbahnrand. Bei dem Unfall verletzten sich laut Polizeiangaben vier Insassen leicht. (in einer früheren Fassung des Artikels war die Rede von sechs verletzten Personen)

Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen vor Ort

Für die Feuerwehrleute aus Herbrechtingen und Bissingen gab es außer dem Absichern der Unfallstelle, dem Stellen des Brandschutzes und der Beseitigung von Trümmerteilen nichts zu tun. Entgegen der ersten Meldungen sei niemand in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt worden, so die Feuerwehr. Der Rettungsdienst, der aufgrund der Vielzahl von Verletzten mit mehreren Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort gewesen sei, versorgte die Unfallbeteiligten und brachte sie in umliegende Kliniken.

Aufgrund des Unfalls musste die Autobahn in Fahrtrichtung Süden knapp zwei Stunden voll gesperrt werden, was einen kilometerlangen Stau zur Folge hatte. Ein Abschleppunternehmen barg die beiden nicht mehr fahrbereiten Pkw.

Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 19.200 Euro.

Als vorbildlich beschrieben die Einsatzkräfte die Rettungsgasse, die die Verkehrsteilnehmer unmittelbar nach dem Unfall gebildet hatten. So sei eine schnelle und hindernisfreie Hilfe möglich gewesen, so die Feuerwehr.