Vor ungefähr einem Jahr ging es mit der sogenannten Pandemie los. Unsere Politik und die Medien verharmlosten in sträflicher Weise die Auswirkungen des Virus, während unsere internationalen Partner bereits vorsichtig mit Maßnahmen begannen. Herr Drosten: „Das Virus ist ungefährlich“.

Währenddessen hat sich das Verhalten unserer Regierung diametral geändert. Man könnte es so formulieren: „Sie haben Blut geleckt“. Warum?

Zuerst wurden Maßnahmen - d.h. Einschränkung des Grundgesetzes - durchgeführt, um die Spitze der Krankheitswelle abzuflachen „Flatten the curve“. Dies sollte das Gesundheitssystem entlasten.

Die Intensivbetten-Obergrenze wurde trotz Reduzierung in 2020 (ja, sie lesen richtig) niemals erreicht.

Die Maßnahmen wurden nur marginal über den Sommer gelockert. Dann wurde der R Wert eingeführt. Es lockte bei R=1 die Freiheit. Als dies unterschritten wurde, wurde der Inzidenzwert eingeführt, um die Maßnahmen nicht weiter lockern zu müssen. Ein weiterer Popanz wurde durch die Administration aufgebaut. Er nannte sich „Mutante“. Wahlweise die britische, spahnische, südafrikanische oder brasilianische Variante.
Was soll das Alles? Wir stehen kurz vor der Spaltung der Gesellschaft; des Zusammenbruchs des Mittelstandes; den Verlust einer ganzen Schulgeneration. Kinder, besonders die Kleinen, zahlen einen heftigen Preis - heute mental und in 20-30 Jahren monetär.

Ich frage mich, was unsere Regierung macht, wenn die vermeintlich nächste Welle kommt? Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, daß die Gesellschaft und die Wirtschaft zerstört sein werden. Wir sind jetzt schon über den „Punkt ohne Wiederkehr“ hinaus. Wer soll die Schulden bezahlen, die durch unsere Regierung - Nein, das ist nicht Korona – grob fahrlässig erzeugt werden? Wer verdient daran? Cui bono?

Besonders perfide finde ich, daß der Angstpegel bei vielen Menschen bedingt durch die extreme Berieselung durch die einseitig berichtenden Medien zunimmt. Kritische Stimmen kommen nicht zu Wort; im Übrigen auch keine kritischen Wissenschaftler.

Was ist der Grund für die Angst? Da muß ich, wie Spahn in einem Interview äußerte, „zweimal um die Ecken denken“. Es wird viel mehr getestet. Darum steigt auch der Inzidenzwert in gleichem Maße an. Kann ich einen Inzidenzwert überhaupt heranziehen? Klare Antwort: Nein.

Dieser ist willkürlich und nicht wissenschaftlich festgesetzt. Ein Inzidenzwert von z.B. 50 bedeutet, daß innerhalb von 7 Tagen 50 von 100.000 Personen positiv getestet worden sind.

Das sind 0.05% der Bevölkerung. Positiv getestet sind nicht gleich infiziert. (Quelle: WHO). Beim aktuellen PCR Test kann nicht zwischen Viren und toten Viren (Bruchstücke) unterschieden werden (Quelle: Erfinder des PCR Tests).

Es gibt auch falsch Positive Tests. Laut WHO sind auch Menschen, die positiv getestet wurden und keine Symptome haben, auch nicht krank. Dies bedeutet in der Praxis, daß diese 0.05% nochmals deutlich kleiner ausfallen sollten.
Haben wir so eine gesundheitliche Situation von nationalem Zustand, der diese grundgesetzwidrigen Verordnungen (übrigens am Parlament vorbei) rechtfertigt?

Korona Viren sind so alt wie die Menschheit. Es wird immer Mutationen geben. Leben wir mit ihnen. Uns bleibt auch nichts anderes übrig, da man Viren niemals ausrotten kann.

Frage: Haben wir die Grippe oder HIV ausgerottet?

Wie alle RNA Viren (halber DNA-Strang) mutiert auch das Koronavirus sehr schnell. Es passt sich seiner Umgebung an, um sich zu replizieren. In einem toten Körper funktioniert das nicht.
In aller Regel sind deshalb Mutationen von Viren weniger gefährlich als der Stamm (Quelle: Prof. Streeck).

Es werden Freiheiten für Geimpfte, etc. in Aussicht gestellt: teile und herrsche? So nicht meine Politiker jeglicher Couleur! Wir haben ein Grundgesetz. Dieses Grundgesetz legt Abwehrrechte gegen einen übergriffigen Staat fest.
Diese Rechte heißen Grundrechte, weil sie wie die Menschenrechte unveräußerlich sind. Wer gegen diese in voller Absicht verstößt, ist möglicherweise ein Feind unserer „Verfassung“.

Das Alles ist nur noch kafkaesk zu nennen. Die Romanfigur Josef K. würde sich bestimmt in unserer Gesellschaft wiederfinden.

Franz Schmid, Niederstotzingen