Stetten ob Lontal / HZ Zwei Nachbildungen der Eiszeittiere sind ab 27. September am Vogelherd zu sehen.

Besucher des Archäoparks Vogelherd können von Donnerstag, 27. September, bis Mittwoch, 3. Oktober, die gewaltigen Ausmaße zweier nachgebildeter Mammuts bestaunen. Einer der Urheber der Mammuts, Bernhard Röck, Diplom-Industriedesigner (FH) und eingetragener Mammut-Elfenbeinschnitzer, bietet zudem Schmuckstücke aus Mammut-Elfenbein zum Kauf an. Röck schnitzt die Schmuckstücke aus Mammutstoßzähnen, die aus dem Dauerfrostboden Sibiriens stammen.

Begegnung mit Riesen

Alle seine Kunstwerke sind der Eiszeitkunst nachempfunden, die auf der Schwäbischen Alb vor etwa 40 000 Jahren entstanden ist. In der Schatzkammer des Archäoparks sind zwei der Originalfundstücke aus der Vogelherdhöhle ausgestellt.

Die Besucher können anhand der Mammut-Nachbildungen einen Eindruck gewinnen, wie die Begegnung mit den Eiszeitriesen gewesen sein muss. Außerdem erfahren sie, aus welchem Material und mit welcher Hingabe die Eiszeitkunst einst geschaffen wurde.

Die lebensgroßen Mammuts und die Verkaufsausstellung sind im genannten Zeitraum während der üblichen Öffnungszeiten des Archäoparks Vogelherd zu sehen. Diese sind bis 31. Oktober von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. pm