So erlebt man das Stadtoberhaupt selten in den Sitzungen des Gemeinderats: Bürgermeister Marcus Bremer geriet richtig in Rage über einen Missstand. Auslöser war die Frage, ob nicht am Spielplatz Stetten ein Hundekoteimer und ein Mülleimer aufgestellt werden könne. Noch ruhig antwortete Bremer, das könne man schon machen, allerdings müsse das dann auch angenommen werden. Er habe jedoch feststellen müssen, dass letzteres häufig nicht der Fall sei. Und er legte los: „Da werden die Kothaufen in Plastiktüten gesteckt und irgendwo hingelegt. Einfach abgelegt, ohne jede Rücksicht, auch wenn Hundekoteimer in der Nähe sind. Und meine Mitarbeiter dürfen das dann wegräumen. Und glauben Sie mir, das ist kein Vergnügen, besonders im Sommer. Da sind die Hundeführer auch in der Pflicht, dass so etwas vermieden wird. Das kann doch nicht einfach in die Pampa oder in die Hecken geworfen werden.“

Was passiert nun mit dem Anliegen am Stettener Spielplatz?

Kürzlich, so Bremer weiter, habe er sogar einen Monitor gesehen – achtlos weggeworfen. „Es kann ja nicht sein, dass man den auf dem Weg verloren hat“, ließ er seinem Ärger Luft und machte klar, dass er überhaupt kein Verständnis für derartiges Entsorgungsverhalten habe. Dafür erhielt er uneingeschränkte Zustimmung seitens der Räte. Und was den Spielplatz Stetten betrifft: Das Anliegen wird nun überprüft.