Der Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal hat vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz dessen höchste Auszeichnung zugesprochen bekommen. Der Deutsche Preis für Denkmalschutz wird 2021 an elf Preisträger verliehen; die Übergabe erfolgt am 22. Oktober im Berliner Congress Centrum.

Die „Silberne Halbkugel“ verlieh das Nationalkomitee für Denkmalschutz an den Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal für dessen „tatkräftige, ideelle und finanzielle Unterstützung der archäologischen Erforschung des Lonetals“ und für den Einsatz für die „Vermittlung des archäologischen Erbes“ und die Bewahrung der Fundplätze.

Anerkennung archäologischer und denkmalpflegerischer Arbeit

Der Förderverein habe, so die ausführliche Würdigung weiter, stets um die „Anerkennung archäologischer und denkmalpflegerischer Arbeit gekämpft“. Auch sei es „zu einem großen Teil“ dem Engagement des Vereins zu verdanken, dass der Unesco-Welterbetitel den Höhlen und der Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb zuerkannt wurde.

Insbesondere der Einsatz des Fördervereins für den „als Erlebniszentrum konzipierten“ Archäopark Vogelherd wird in der Preis-Begründung hervorgehoben; der Verein sei „maßgeblich“ an dessen Planung und Finanzierung sowie am Unterhalt beteiligt.

In einer ersten Reaktion nennt der Vorsitzende des Vereins, Hermann Mader, die Auszeichnung eine „besondere Wertschätzung unserer gemeinsamen, langjährigen Arbeit“. In 14 Jahren habe der Verein Großes erreicht.

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