„Das Thema berührt uns alle sehr“, bekannte Bürgermeister Marcus Bremer in der Sitzung des Gemeinderats. Und das bezog sich nicht auf die Schulsanierung oder den Breitbandausbau, obwohl das Themen sind, die die Niederstotzinger umtreiben. Es galt vielmehr jenen neun Personen, die vor Kurzem in Niederstozingen Zuflucht gefunden haben, nachdem sie aus der Ukraine flüchten mussten.

Derzeit seien sie in kommunalen Liegenschaften untergebracht, und er befinde sich auch in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Heidenheim, aber das private Engagement, mit dem die Neuankömmlinge „umsorgt und unterstützt“ wurden, sei großartig. Bremer bedankte sich bei allen, die hier beteiligt waren, ob aus privatem Einsatz oder aus dem Freundeskreis Asyl.

„Wir wissen nicht, was in den nächsten Monaten auf uns zukommt“, so Bremer, aber dieser Herausforderung wolle man begegnen und sich dieser Verantwortung stellen. Er hoffe daher, auch weiterhin auf das private Engagement zählen zu können. „Wir werden alle Ressourcen brauchen und müssen eng zusammenstehen“.