Niederstotzingen / Alexander Ogger Im Rahmen eines Abgeordnetenbesuchs waren die Vorsitzende des Kulturausschuss des Bundestags, Katrin Budde, und Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier auch in Niederstotzingen unterwegs.

Der Archäopark als Außenstelle des Landesmuseums: Diese Möglichkeit der Finanzierung kam der SPD-Bundestagsabgeordneten Katrin Budde beim Besuch der Vogelherdhöhle als erstes in den Sinn. Im Rahmen eines zweitägigen Abgeordnetenbesuchs war die Vorsitzende des Kulturausschuss des Bundestags gemeinsam mit ihrer Parteikollegin Leni Breymaier im Wahlkreis Aalen/Heidenheim unterwegs.

Bürgermeister Marcus Bremer machte im Gespräch deutlich, dass der politische Wille im Land fehle, um den Archäopark permanent und stabil zu fördern. Auch der Förderverein könne die bisher zur Verfügung gestellten Summen zukünftig nicht mehr aufbringen. Budde erklärte, dass der Bund den Archäopark vorerst nicht als Ganzes fördern könne.

Hilfe in Aussicht gestellt

Bei einzelnen Projekten hingegen stellte die Abgeordnete Hilfe in Aussicht. „Die Eiszeitkunst als UNESCO-Welterbe ist auch von nationaler Bedeutung. Deshalb muss dieser Ort zukünftig gefördert werden. Da will ich ihnen auch helfen“, sagte Budde. „Was woanders geht, das muss hier auch gehen.“ Zum Abschluss führte Hermann Mader, Vorsitzender des Fördervereins, die Gruppe durch den Park. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der von Leni Breymaier gestifteten Skulptur „Igel“ ein Besuch abgestattet.

Landrat Peter Polta und Bürgermeister Marcus Bremer nutzten die Messe in Stuttgart, um einmal mehr die Politik zu mahnen, dass die Wiege von Kunst und Musik finanzielle Förderung verdient.