Niederstotzingen / kdk Eigentlich sollte das Geschenk für den Archäopark bei Stetten ob Lonetal bereits da sein. Doch das lebensgroße Mammut wartet noch das Ende der Corona-Pandemie ab.

In seiner Dezember-Sitzung hatte das Stadtparlament ein Geschenk für den Archäopark am Ortsrand von Stetten im Lontal angenommen: ein lebensgroßes Mammut. Inzwischen ist das lebensgroße Tier fertig und sollte eigentlich schon im Archäopark angekommen sein.

Wie Bürgermeister Marcus Bremer dazu auf Anfrage mitteilte, wartet das Mammut aber das Ende der Corona-Pandemie noch ab. Dann werde es einen gebührenden Empfang für die Nachbildung eines der Tiere geben, die einst in der Gegend von Vogelherd und Lonetal gelebt haben. Aktuell seien große Feste eben nicht möglich, bedauerte Bremer. Aber die Ankunft des Mammuts solle groß gefeiert werden.

In den vergangenen Wochen wurde in Stetten an der Landesstraße nach Bissingen bei einer Bushaltestelle die große Betonplatte ergänzt, die auf die Zufahrt zum Archäopark-Eingang hinweist. Die Abbildung eines Mammuts samt imposanten Stoßzähnen wurde angefügt. Ein Blickfang, wie Marcus Bremer findet. Diese Vervollständigung der Tafel finde bereits große Beachtung.

Eine Person, die ihren Namen nicht in der Öffentlichkeit nennen will, spendiert dem Archäopark Vogelherd in Stetten eine lebensgroße Tierskulptur. Doch ein solches „Tier“ auch zu beschaffen, ist gar nicht so einfach.