Gegen 9 Uhr fuhren ein Lkw und ein Audi an der Anschlussstelle Langenau in Richtung Ulm auf die Autobahn. Kurz nachdem beide auf der rechten Spur waren, zog die 72-Jährige mit dem Audi nach links, um den Lkw zu überholen.

Dabei muss sie einen nachfolgenden Autofahrer übersehen haben. Der 28-Jährige fuhr auf ihren Audi auf und schob diesen in die Mittelleitplanke. Von dort wurde das Fahrzeug direkt vor den Lastwagen abgewiesen und prallte dann noch mehrmals gegen die rechte Planke.

Der 28-Jährige und die 72-Jährige erlitten nach ersten Erkenntnissen schwere Verletzungen. Der 79-jährige Beifahrer im Audi eher leichte. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Verletzten. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Die Verkehrspolizei aus Heidenheim ermittelt jetzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden dürfte insgesamt rund 65.000 Euro betragen. Während der Unfallaufnahme kam es zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.

Weiterer Unfall ereignete sich kurze Zeit später bei Giengen

Gegen 9.45 Uhr passte eine Volvo-Fahrerin nicht auf. Die 53-Jährige fuhr bei Lonetal in Richtung Würzburg auf die Autobahn, missachtete die Stoppstelle und prallte gegen einen Sattelzug. Dessen 24-jähriger Fahrer wich nach links aus und kollidierte dabei mit einem Opel, der in die Betongleitwand abgewiesen wurde. Die 25 Jahre alte Fahrerin und ihr 28-jähriger Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in ein Krankenhaus. Die Betonwand verschob es durch des Aufprall auf die Gegenfahrspur, wodurch dort die linke Spur blockiert war. Zur Dauer der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Würzburg teilweise voll gesperrt. Zur Begradigung der Gleitwand war ein Bagger im Einsatz. Auch die Autobahnmeisterei und das THW waren im Einsatz.

Auch hier hat die Verkehrspolizei aus Heidenheim (Tel. 07352/97520) die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beträgt knapp 25.000 Euro. Der Opel musste abgeschleppt werden.

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Tipp der Polizei:


Fahrstreifenwechsel sind stets gefährlich. Denn die Sicht ist immer eingeschränkt. Deshalb gilt hier besondere Vorsicht. Die Polizei rät dringend, den Schulterblick nicht zu vergessen. Denn die Rückspiegel blenden den so genannten "toten Winkel" aus. Der Blick über die Schulter nach hinten schafft mehr Überblick und damit mehr Sicherheit.