Bei vielen Verkehrsteilnehmern dürfte diese Nachricht für Erleichterung sorgen: Die Arbeiten an der B466 zwischen Nattheim und Steinweiler sind beendet. Nach der offiziellen Verkehrsfreigabe am Donnerstagvormittag kann der Verkehr auf der Bundesstraße nun wieder ungebremst rollen. Erstmals seit Baubeginn im März dieses Jahres.

Bürgermeister Norbert Bereska zeigte sich erleichtert über die Fertigstellung der rund 1,3 Millionen Euro teuren Sanierung, die mit Umleitungen verbunden war. Auch Sigrun von Strauch, Regierungsvizepräsidentin im Regierungspräsidium Stuttgart, freute sich über die Verbesserung auf dieser „wichtigen Verkehrsader“. Sowohl der private Verkehr als auch der Großraum- und Schwerlastverkehr profitiere davon.

Lücke geschlossen: Entlang der Nattheimer Daimlerstraße wurde ein Radfahrschutzstreifen angelegt.
Lücke geschlossen: Entlang der Nattheimer Daimlerstraße wurde ein Radfahrschutzstreifen angelegt.
© Foto: Laura Strahl

Nattheim: Verbesserungen ergeben sich außerdem für Fahrradfahrer

Und zwar innerorts in Nattheim, wo im Zuge der Fahrbahnsanierung ein Radfahrschutzstreifen entlang der Daimlerstraße hergestellt wurde. Die Lücke zwischen den beiden Nattheimer Kreisverkehren ist damit geschlossen. Dass genau auf diesem Abschnitt zahlreiche Gewerbetreibende von den Arbeiten bzw. zeitweisen Sperrungen betroffen sein würden, hatte im Nattheimer Rathaus zu Beginn der Sanierung Besorgnis hervorgerufen. Wie sich herausstellte, allerdings unbegründet. So berichtete Johannes Käser, Geschäftsführer der mit der Sanierung beauftragten Straßen- und Tiefbaufirma Thannhauser, nicht etwa von Beschwerden, sondern von einem per Brief geäußerten Lob. „Das ist sonst nicht so oft der Fall.“ Von der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten sprach auch Jürgen Häußler, Geschäftsführer des mit der Planung betrauten G+H Ingenieurteams.

Zahlen zur Sanierung zwischen Nattheim und Steinweiler: 4,6 Kilometer und 100 Pfosten

Insgesamt wurden im Zuge der fünfmonatigen Sanierungsphase rund 4,6 Kilometer neu asphaltiert. Dies entspricht einer Fläche von circa 36.000 Quadratmetern bzw. 12.500 Tonnen bituminösen Materials. Erneuert wurden zudem die Bankette sowie circa 100 Leitpfosten.

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