Erneut gibt es einen Corona-Fall an der Nattheimer Wiesbühlschule: Ein Kind der dritten Klasse wurde positiv getestet.

Nach Auskunft der Schule wurde die Klassenlehrerin am Montagabend vom Gesundheitsamt informiert. Sie und zwei weitere Kolleginnen befinden sich seitdem in Quarantäne. Das bedeutet Homeschooling für die Kinder der Klassenstufen zwei und drei, da keine Vertretungslehrer zur Verfügung stehen.

Unklar war bis Mittwoch, ob die Mitschüler auch unter Quarantäne stehen. Schulleiter Klaus-Ulrich Spittler hatte auch keine Information darüber, ob ein Test für die Kontaktpersonen vorgesehen ist.

Wie das Landratsamt am Mittwoch Nachmittag auf HZ-Anfrage mitteilte, seien inzwischen außer den drei Lehrerinnen 19 Schüler unter Quarantäne gestellt. Ein Test sei jedoch nicht für alle Kontaktpersonen vorgesehen.

Nicht mehr ganze Klassen testen

Aufgrund der zunehmend ausgeschöpften Testkapazitäten der Labore und der erneut stark angestiegenen Zahl der Neuinfektionen im Landkreis, werde das Gesundheitsamt bei Coronavirus-Infektionen in Schulen bis auf weiteres grundsätzlich nicht mehr ganze Klassen abstreichen.

Sobald Symptome bei Schülern oder Lehrkräften auftreten sollten, würden sie mit den Corona-Mobilen des Landratsamtes zur Abstrichentnahme angefahren, teilt das Landratsamt weiter mit.

Auf die Eltern der beiden Klassen kommt in jedem Fall nun erst einmal wieder die große Herausforderungen zu, die Betreuung ihrer Kinder zu regeln. „Die Eltern stehen mit dem Rücken zur Wand,“ bedauert Schulleiter Spittler. Viele hätten einfach keine Reserven mehr für zusätzliche Betreuungszeiten.

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Stuttgart