Am Samstag war bekannt geworden, dass der Coronatest bei einem Kind aus einer ersten Klasse der Nattheimer Wiesbühlschule positiv ausgefallen war. Daraufhin wurde die eingeübte Maschinerie in Gang gesetzt und schon am Sonntagmorgen ein temporäres Abstrichzentrum in der Gemeinderhalle eingerichtet. An der Organisation beteiligt waren Mitarbeiter des Gesundheitsamts und der Gemeinde.

Eltern der Wiesbühlschulkinder wurden schnell erreicht

Aufgrund der guten Vernetzung konnten  Nattheims Bürgermeister Norbert Bereska zufolge alle betroffenen Eltern sehr schnell erreicht und zu einem Test gebeten werden.

Wie das Landratsamt mitteilt, hat das Gesundheitsamt unverzüglich damit begonnen, die Kontaktpersonen nachzuverfolgen. Insgesamt wurden rund 22 Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse sowie drei Lehrkräfte als Kontaktpersonen der Kategorie 1 ermittelt. Diese wurden umgehend in Quarantäne gesetzt.

Alle Kontaktpersonen wurden auf Corona getestet

Zu der für Sonntag sehr kurzfristig anberaumten Abstrichentnahme seien alle Kontaktpersonen erschienen und auch getestet worden. Ziel der Testungen ist es dem Landratsamt zufolge, früh Infektionen aufzudecken. Ein negatives Testergebnis verkürze die 14-tägige Quarantänezeit allerdings nicht.

In Abhängigkeit von den Testergebnissen, die voraussichtlich im Lauf des Dienstags eingehen werden, werde die weitere Vorgehensweise ermittelt.

Nattheimer Bürgermeister lobt Kooperationsbereitschaft der Eltern

Wie Bürgermeister Norbert Bereska berichtet, sei der Test ohne Schwierigkeiten und reibungslos über die Bühne gegangen: „Innerhalb einer Stunde war das am Sonntagvormittag erledigt.“ Er lobt vor allen Dingen die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt aber auch die Kooperationsbereitschaft der betroffenen Personen.