Nattheim / Laura Strahl Tänzer aus ganz Süddeutschland waren am Samstag zu Gast in Nattheim. Die „Lumberjacks“ hatten zum Tanz gebeten.

Alles dreht sich, Röcke wirbeln durch die Luft: In der Nattheimer Ramenstein- und Gemeindehalle haben sich am Samstag rund 450 Tänzer dem Square-Dance gewidmet. Eingeladen hatte Heidenheimer Verein „The Lumberjacks“ – und das bereits zum 25. Mal. „Wir haben uns über die Jahre einen gewissen Ruf erarbeitet“, sagt Vereinsvorsitzender Kurt Hübner. So gelte das Treffen ein Vierteljahrhundert nach seiner Erstauflage als größte Veranstaltung dieser Art in ganz Süddeutschland.

Kondition ist das A und O

Dass das Motto „Der Bär ist los“ seit eh und je das gleich ist, stört dabei niemanden. Für Abwechslung sorgen die sogenannten Caller. Sie sagen den Tänzern an, welche Figuren sie hintereinander zu tanzen haben. „Man muss immer konzentriert bleiben“, erklärt Kurt Hübner, der geistige und körperliche Kondition zu den Grundvoraussetzungen des in Amerika entstandenen Volkstanzes zählt.

Da überrascht es nicht, dass auch Neulinge Ausdauer beweisen müssen: Um die die einzelnen Figuren zu erlernen, benötigt man ein Dreivierteljahr (Start: September). „An Nachwuchs fehlt es uns deshalb ein bisschen“, bedauert Vereinsvorsitzender Hübner, der bei den wöchentlichen Übungsabenden in der Rauhbuchschule gerne mehr Interessierten begrüßen würde.

Auch nächstes Jahr ein Treffen

Aktuell zählt der Heidenheimer Verein 36 Mitglieder. Genug, um Süddeutschlands größte Square-Dance-Veranstaltung auch im kommenden Jahr zu stemmen. Die Zusage der Gemeinde Nattheim, freut sich Kurt Hübner, habe man schon jetzt in der Tasche.