Gegen 21.45 Uhr kreuzte am Donnerstagabend ein Reh den Weg eines Pkw-Fahrers, der zwischen Nattheim und Fleinheim unterwegs war. Das Tier starb laut Polizei durch den Zusammenstoß mit dem Auto.

Der Pkw blieb fahrbereit. Den bei dem Zusammenstoß entstandenen Sachschaden kann die Polizei nicht beziffern. Um das verendete Wild kümmerte sich ein Jagdpächter.

Wildtiere sind in der Dämmerung aktiv

Die Polizei rät Autofahrern, besonders in den Morgenstunden, bei Dämmerungen und in der Nacht mit Wildwechsel zurechnen. Besondere Vorsicht gelte auf Straßen, die durch entsprechende Warnschilder gekennzeichnet sind, denn dort ereignen sich besonders häufig Wildunfälle.

Sind Wildtiere auf oder neben der Straße unterwegs, gilt für Autofahrer: Abblenden, bremsen, Sicherheitsabstand einhalten, denn ein vorausfahrendes Fahrzeug könnte wegen eines Wildtiers plötzlich bremsen müssen.

Die Polizei weist außerdem daraufhin, dass Wildtiere sich häufig in Gruppen aufhalten: Sieht man eines, könnten noch weiter Tiere in der Nähe sein.

Was nach einem Wildunfall zu tun ist:

Kommt es zu einem Unfall, muss die Unfallstelle gesichert werden: Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen gilt hier für Autofahrer. Verletzte oder tote Wildtiere dürfen laut Polizei auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Die verletzten Tiere könnten mit Krankheiten infiziert sein oder in Panik geraten. Am besten sei es, die Polizei zu verständigen. Diese informiert dann den zuständigen Jagdpächter. Eine Wildunfallbescheinigung erhält der Autofahrer dann bei der Polizei. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.