Gisela und Helmut Huber aus Auernheim dürfen am 1. Dezember das seltene Fest der Diamantenen Hochzeit feiern. Da klingen einige Male die Sektgläser, wenn die vier Töchter mit ihren Familien und die Geschwister der Eheleute auf die 60 gemeinsamen Jahre des Jubelpaars anstoßen.

Er war nicht immer leicht, der Weg der Nachkriegsgeneration. Besonders schwer für das Ehepaar Huber war die Prüfung im ersten Ehejahr, als die erstgeborene Tochter kurz nach der Geburt verstarb. Es folgten dann glücklich im Jahresrhythmus die drei älteren Töchter, ein Dutzend Jahre später das „Nesthäkchen“, das den sechsten und jüngsten Enkel zum Fest mitbringt.

Viel haben sie gearbeitet, neben Beruf und Kinderschar das eigene Heim gebaut mit dem großen Garten, der heute noch so manches Tagwerk füllt. Aber um diesen kümmern sie sich gerne: Gisela als Ehrenmitglied des örtlichen Obst- und Gartenbauvereins mit dem sprichwörtlich grünen Daumen, und Helmut, der stets hilfsbereite und viele Jahre bei ehrenamtlicher gemeindlicher Tätigkeit gern gesehene Handwerker an ihrer Seite.

Was alles so nebenher geleistet wurde

Nebenher haben die Hubers so allerlei auf die Beine gestellt. Ehemann Helmut war Vollblutmusiker und langjähriger Dirigent und Jugendausbilder des Musikvereins Dunstelkingen, desgleichen wirkte er bei der Werkskapelle der Firma Rud-Ketten in Unterkochen – der Firma übrigens, der er bis zur Rente fast 40 Jahre lang die Treue hielt. Gemahlin Gisela war für die Gemeinde Nattheim tätig und mit ihrem sozialen Engagement in Auernheim in der katholischen und evangelischen Nachbarschaftshilfe, im Kirchengemeinderat und verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig.

Das Jubelpaar wird am Sonntag in ihrer Hochzeitskirche in Stetten bei Neresheim mit einer Andacht Gottes Segen für viele weitere glückliche Jahre erbitten.