Nattheim / hz Leserbrief zur Corona-Pandemie

Gut, dass in Ihrer Zeitung bei Südwestumschau auch „Corona Aktuell“ der dpa veröffentlicht wird. Rein rechnerisch kommen wir auch auf keine anderen Zahlen. Trotzdem fühlen wir uns aber nicht vollständig informiert. Gründe:

Bei den Neuinfektionen fehlt die Summe aller Tests, also auch die negativen. So kann leider niemand die prozentuale Neuinfektionen aller getesteten Menschen ausrechnen. Unseres Wissens wird in der Schweiz die Gesamtzahl der Tests angegeben.

Außerdem werden Todesfälle „im Zusammenhang mit dem Virus“ angegeben. Gemeint sind wohl Menschen, die an den Folgen des Corona- Lockdowns zu Tode kamen und Menschen, die an der Corona-Erkrankung starben? Ehrlich wäre, die verschiedenen Todesumstände zu trennen, um so die tatsächliche Todesrate der Corona-Erkrankungen zu erhalten. Sich infiziert zu haben heißt ja noch lange nicht, auch erkrankt zu sein. Dieser Unterschied wird ja auch nicht beachtet.

Gemessen an der Einwohnerzahl Baden-Württembergs (11,07 Mio.) handelt es sich bei den angegebenen Todesfällen um 0,01 Prozent, die der Gesamtinfizierten um 0,34 Prozent (Stand 13. 8. 2020). Warum wird bei dieser geringen Infizierung und Todesrate die Ausrufung der Pandemie mit Ausnahmezustand (Einschränkung der Grundrechte) nicht zurückgenommen, obwohl der Bundestag schon am 16. Juni die Coronapandemie für beendet erklärt hat?

Könnte die Antwort darauf vielleicht sein, dass der New Yorker Börsengang der Impfstoff-Firma in Tübingen am 14. August schon seit langer Hand vorbereitet war und die Corona-Maßnahmen deshalb so drastisch durchgesetzt werden, weil auch die BRD zu den Anteilseignern gehört und man den Börsenerfolg dieser Firma keinesfalls riskieren will? Geht es hier wieder mal nur ums Geld wie beim Emissionshandel für den Klimaschutz?

Der gelernte Banker, Politikwissenschaftler durch Fernstudium als MdB, Mitgründer eines Lobbyunternehmens für den Medizin- und Pharmasektor, ehemaliger parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium (Wikipedia) und derzeitiger Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, wird schon wissen, wie man das macht. Nach Berichten hat sich Herr Spahn zusammen mit seinem Ehemann Daniel Funke, Journalist und Lobbyist, für vier Millionen Euro eine Luxusvilla in Berlin gekauft (ntv vom 14. 8. und Tagesspiegel vom 15. 8.).

So hat leider der Lockdown mit Panikmache bei vielen Menschen mit anderen schwerwiegenden Erkrankungen eine rechtzeitige Behandlung verzögert oder gar verhindert. Die vielen gesunden Menschen, die ihren Lebensinhalt oder -unterhalt verloren haben, sind hier die eigentlichen Opfer. Bei einer Pandemie in Deutschland mit wirklich hohen Erkrankungsfällen müsste man die Menschen eher beruhigen als Ängste zu schüren.

Übrigens, Masken mussten die Sklaven im alten Rom auch tragen. Das Aerosol-Gelaber geht langsam zu weit! Viren sind schließlich überall in der Natur, sogar im Kühlschrank. Es ist höchste Zeit, den Menschen ihre Freiheits- und Grundrechte wieder zurück zu geben!

Doris Eckle-Heinle und Werner Heinle, Nattheim