Endlich findet sich eine couragierte Gruppe, die unseren Kommunalpolitikern die Stirn bietet, und versucht mehr Mitsprache und Anhörung zu bekommen. Und just spielt der Bürgermeister in gewohnt politischer Art und Weise den Ball an die zurück, die was besser machen wollen, indem er einfach ein paar Fakten behauptet, die so nicht stimmen.

Zitat: „Vor einigen Jahren haben wir bei allen Baulücken abgefragt, ob die Anwohner dort bauen wollen. Im Eberhardsweg hätten keine der Anwohner diese Absicht gehabt.“

Wahr ist: Mein Vater hatte 1992 seine Zufahrt zur Baulücke verkauft, um es zu ermöglichen in den Gärten Einfamilienhäuser zu bauen, im Speziellen mit der Bitte vom Bauder-Grundstück.

Fakt ist: Ich habe in eine der Baulücken, nach dem vorhandenen vorläufigen Bebauungsplan, gebaut. Bauders zum damaligen Zeitpunkt nicht und in der Zeit dazwischen gab es unzählige Anfragen für das Bauder-Grundstück, welches auch eine Baulücke war und ist, um Bauplätze zu erwerben.

Ich denke, dazu ist nichts mehr hinzuzufügen, um eine wahre und ehrliche Meinung zu bilden. Um Gehör zu finden, bleibt eben oft nur der Weg einer Petition.

Übrigens haben wir genau diesen Sachverhalt schon vor der Petition über unseren Rechtsanwalt der Gemeinde und dem Landratsamt ausrichten lassen.

Susanne Wörner, Nattheim