Nachdem unsere Enkelin vom Kinderarzt eine Impfempfehlung erhielt, dieser bisher noch nicht impft, machten wir uns auf die Suche nach einem Impftermin. Durch Internet und HZ wurden wir auf eine Impfung eines mobilen Impfteams aus Ulm in Nattheim und Königsbronn aufmerksam.

Rückfragen bei der Gemeinde Nattheim wurden positiv für Erst-, Zweit- und Boosterimpfung beantwortet. Wir waren zirka 13.30 Uhr vor Ort. Uns erwartete eine Zweierschlange vor dem Gebäude von zirka 60 bis 70 Personen. Gegen 16.15 Uhr waren wir endlich, total durchgefroren so weit, daß wir Einlaß erhielten. Bei den herrschenden Außentemperaturen wahrlich kein Vergnügen, was viele Leute durch ihr Gehen bekräftigten.

Personal sehr hilfsbereit

Kann man so unsere schlechte Impfquote verbessern? Impfwillige gibt es, wie gesehen, unzählige, Die fortwährende Schlange wurde stündlich größer. Dem Impfteam, das hervorragend freundlich, schnell und hilfsbereit arbeitete, ist diese lange Warterei mit Aussicht auf zusätzliche Erkältungskrankheiten nicht anzulasten.

Einen Innenraum finden

Politiker und Gesundheitsexperten, täglich im TV und Radio, betonen in einer Beharrlichkeit den Wert einer Impfung. Warum wurden dann bei uns alle Impfzentren geschlossen oder wurde die kalte Jahreszeit übersehen? Vielleicht sollte sich für zukünftige Maßnahmen ein Innenraum finden, in dem einige Impfwillige die lange Wartezeit verbringen können.

Ein größeres Problem

Mein Fazit: Alle Parteien sind sich ganz schnell über die Ausuferung des Bundestages einig, aber die Durchführung einer Impfung ist wohl doch ein größeres Problem. Es wäre interessant zu wissen, wie die Impfung in Königsbronn verlaufen ist.

Walter Mokosch, Heidenheim