Steinweiler / Klaus-Dieter Kirschner Am späten Mittwochabend brach auf einem Aussiedlerhof zwischen Steinweiler und Auernheim ein Feuer aus. Mehrere Wehren waren im Einsatz. Personen oder Tiere wurden nicht verletzt.
In einer 80 x 30 Meter großen Maschinenhalle auf einem Aussiedlerhof zwischen Steinweiler und Auernheim ist gegen 23 Uhr am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen. Die Halle brannte bis auf die Grundmauern nieder. Personen oder Tiere wurden nach Kenntnisstand am späten Abend nicht verletzt.



Die Feuerwehren aus Steinweiler, Auernheim, Nattheim, Neresheim, Schnaitheim und Heidenheim waren mit insgesamt 54 Personen bis in die Nachtstunden draum bemüht, aus 15 Rohren die Ausweitung des Brandes auf weitere Gebäude zu verhindern. Auch 19 Einsatzkräfte des DRK waren vor Ort, um die unter Atemschutz arbeitenden Feuerwehrleute im Ernstfall zu versorgen.

Der Schaden wurde am späten Mittwochabend auf vorläufig ca. 800.000 Euro geschätzt. Die Löscharbeiten werden voraussichtlich die ganze Nacht andauern. Die Wehren hatten zwischenzeitlich mit enormer Wasserknappheit zu kämpfen.

Bei der ausgebrannten Halle handelte es sich um eine Halle, in der unter anderem Wohnmobile untergestellt waren und Autoreparaturen ausgeführt wurden. Die Ursache des Brandes ist unklar.

Ein riesiges Feuer mit Flammen, die bis zu zehn Meter in den Nachthimmel loderten, zerstörte auf dem Lindenhof in der Nacht auf Donnerstag eine 80 Meter lange und bis zu 25 Metern breite Maschinenhalle. Als  die Feuerwehren gegen 23 Uhr alarmiert wurden und nach und nach auf dem Aussiedlerhof an der Kreisstraße zwischen Steinweiler und Auernheim eintrafen, war das Dach der Halle durch die Hitze bereits abgesprengt worden. Durch Abstrahlung des Feuers gerieten eine weitere Scheune und abgestellte Autos in Brand.

Die 54 Feuerwehrleute aus Auernheim, Steinweiler, Nattheim, Neresheim, Heidenheim und Schnaitheim führten einen aussichtslosen Kampf gegen die rasend schnell um sich greifenden Flammen.

Von Anfang an stand nicht genug Löschwasser zur Verfügung. Die Feuerwehren mussten einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen einrichten. Die Feuerwehr Neresheim rollte mit dem Schlauchwagen vom Lindenhof bis in die Ortsmitte Steinweiler eine 450 Meter lange Schlauchleitung aus. Zwei große Pumpen sorgten für die Druckerhöhung.

Die Löscharbeiten dauerten bis in den Donnerstagvormittag hinein. Menschen oder Tiere wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Die Schnelleinsatzgruppe des Roten Kreuz holte Sanitätskräfte aus Dischingen, Steinheim und Gerstetten auf das Härtsfeld. Es mussten jedoch keine Verletzten versorgt werden.

Genutzt wurde die Maschinenhalle als Autoschlosserei, als Abstellplatz für Wohnmobile und als Unterstand für landwirtschaftliche Ladewagen und Traktoren. Nach Feuerwehrangaben liegt der Brandschaden bei 800.000 Euro. Die Brandursache ist noch völlig unklar.