Nattheim / HZ Die Helfer der Rotkreuz-Bereitschaft brachten sich im vorigen Jahr bei vielen Gelegenheiten ein.

Sanitätswachdienste wie beim Breamahock, beim Mountainbike Marathon, im Naturtheater oder beim Techno Festival: Die Nattheimer Rotkreuz-Bereitschaft zeigte 2019 bei vielen Anlässen Einsatz. Auch das Festival Rock am Härtsfeldsee wurde unterstützt. Und des weiteren fallen unter die Gesamtstundenzahl von 1901,5 die 134 Helfer-vor-Ort-Einsätze des vergangenen Jahrs sowie die abzuhaltenden Dienstabende.

Bei der Hauptversammlung der Bereitschaft gab es jetzt großes Lob für das Jugendrotkreuz, die stets wachsende Bereitschaft und für die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Nattheim, ausgesprochen von Bürgermeister Norbert Bereska, dem Kreisgeschäftsführer Matthias Brodbeck, dem stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter Sven Wöhrle und Wehrkommandant Thomas Joos. Mit Stolz wurde seitens der Bereitschaft verkündet, dass sie die erste im Landkreis ist, die auf die digitale Posac-Alarmierung umgestellt hat.

Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Hauptübung zusammen mit der Feuerwehr Nattheim und der Schnelleinsatzgruppen-Transport der ersten Einsatzeinheit, die sowohl das Jugendrotkreuz Nattheim wie auch die Bereitschaften des DRK in Anspruch nahm.

Mit Vorfreude auf eine vielversprechende Kooperation wurde berichtet, dass ab sofort die Erste-Hilfe-Ausbilderin Nicole Polzer Ersthelferkurse in einer Fahrschule leitet. Nicole Polzer ist Mitglied der Bereitschaft Nattheim und wurde dieses Jahr für 15-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Bei den Wahlen wurde Michael Weiser einstimmig erneut als Bereitschaftsleiter gewählt. Werner Höltge wurde neu als einer von zwei stellvertretenden Bereitschaftsleitern einstimmig gewählt. Delegierte sind sowohl Ellen Eberhardt wie auch Reiner Buck.

Mit elf Helfern war das Jugendrotkreuz im März gestartet. Erfreut konnte berichtet werden, dass im Lauf des Jahres 2019 mit nun knapp 20 Mitgliedern zwei Gruppen entstanden sind. Das Jugendrotkreuz Nattheim hat eine Gesamtstundenzahl von 250 Stunden, die die Gruppenabende unter anderem mit Weihnachtsfeier, Halloween-Party und einem Ausflug in das Rotkreuzzentrum Heidenheim umfassen. Da die Leiterinnen den Traum des langjährigen Mitglieds Reiner Buck, ein Jugendrotkreuz wieder aufzubauen, mit Erfolg erfüllt haben, erhielten sie von ihm eine Rose.