Ellwangen / pol Mehrere Störche wurden rund um Ellwangen womöglich Opfer von Tierquälerei. Ob die Fälle in Zusammenhang stehen, versucht nun die Polizei zu klären.

Am Mittwochvormittag wurde gegen 8.30 Uhr ein verletzter Weißstorch in einer Wiese an der Landesstraße zwischen Haisterhofen und Röhlingen aufgefunden. Womöglich erlitt das Tier eine Schussverletzung. Der Vogel wurde ärztlich versorgt und anschließend in einer Pflegestation untergebracht.

Ebenfalls am Mittwochmorgen wurden gegen 11.10 Uhr zwei tote Weißstörche im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes zwischen Haisterhofen und Neunstadt im Gewann Hungerberg aufgefunden. Die Todesursache ist unklar, weshalb in Zusammenarbeit mit dem Veterinäramt ebenfalls polizeiliche Ermittlungen aufgenommen und die toten Tiere zur Untersuchung dem Tiergesundheitsdienst zugeführt wurden.

Ob die beiden Sachverhalte in Zusammenhang stehen ist unklar. Die Ermittlungen werden vom Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt beim Polizeirevier Ellwangen geführt, der unter Telefon 07961/9300 um Hinweise bezüglich verdächtiger Wahrnehmungen, Fahrzeug oder Personen in den genannten Bereichen erbittet.

Auch im Kreis Heidenheim kam es in der jüngeren Vergangenheit immer wieder zu Mißhandlungen an Vögeln, in dem Fall Tauben. Ende Mai wurden in Giengen zwei Tauben angeschossen. Und auch aus Nattheim wurde jüngst ein Fall bekannt.

Ende Mai wurden in Giengen zwei Tauben angeschossen. Wie sie jetzt versorgt werden und wohin sie nach der Genesung kommen.