Das Regierungspräsidium Stuttgart saniert seit Mai 2019 die Betoninnenschale des Virngrundtunnels und rüstet diesen betriebstechnisch auf den aktuellen Stand der Technik nach. Die Arbeiten, die auch die Erneuerung der Fahrbahn im gesamten Tunnelbereich beinhalten, sind nahezu abgeschlossen.

Am Dienstag fanden die für die Freigabe wichtigen Brandversuche im Virngrundtunnel statt. Mit diesen wird unter anderem geprüft, ob die Brandmeldung über das Brandmeldekabel und die Sichttrübemessung rechtzeitig ausgelöst wird sowie, falls notwendig, die Sperrung des Tunnels und Lautsprecherdurchsagen initiiert werden.

Die Sicherheitssysteme funktionieren

Die Brandversuche waren erfolgreich: „Bauarbeiten gehen leider mit Beeinträchtigungen einher. Der Virngrundtunnel ist rund 32 Jahre alt und seine Nachrüstung somit erforderlich. Wir bauen für die Verkehrsteilnehmer sowie deren Sicherheit“, betonte Regierungspräsident Wolfgang Reimer.

Damit der Tunnel nach der Bauzeit von rund 16 Monaten wieder vollständig in Betrieb genommen werden kann, müssen am kommenden Wochenende, vor der geplanten Verkehrsfreigabe am Sonntag, die bestehende Verkehrssicherung abgebaut sowie umfangreiche Funktionstests der Tunnelsteuerungsanlage durchgeführt werden. Zudem muss noch die Mittelmarkierung im Tunnel aufgetragen werden.

Die Umleitungen am Wochenende

Um diese notwendigen Arbeiten und Tests erledigen zu können, muss die A 7 zwischen der Anschlussstelle 112 Dinkelsbühl/Fichtenau und der Anschlussstelle 113 Ellwangen von Freitag, 18. September, 21 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 20. September, 9 Uhr, vollgesperrt werden.

Der Verkehr in Fahrtrichtung Würzburg wird an der Anschlussstelle Ellwangen ausgeleitet und über die Bedarfsumleitung U 13 zur Anschlussstelle Dinkelsbühl/Fichtenau geführt.

In Fahrtrichtung Ulm wird der Verkehr über die Bedarfsumleitung U 8 zur Anschlussstelle Ellwangen umgeleitet.