Ellwangen / pol In einer Schule in Ellwangen kam es am Dienstagmorgen zu einem Unfall im Unterricht. Zehn Personen wurden ersten Angaben nach leicht verletzt.

Bei einem missglückten Experiment im Chemieunterricht wurden am Dienstagmorgen in Ellwangen zwei Lehrerinnen und zehn Schüler leicht verletzt: Sie atmeten giftige Dämpfe ein.

Kurz nach 11 Uhr wollte eine Lehrerin der 8. Klasse einer Schule in der Schwabstraße ein Experiment vorführen. Dabei kam es zu einem Brand, bei dem Dämpfe freigesetetzt wurden. Die Lehrerin konnte den Brand sofort löschen. Sie setzte einen Notruf ab und verließ mit einer weiteren Lehrerin und den insgesamt 19 Schülern den Chemiesaal.

Die Feuerwehr Ellwangen betrat mit Schutzausrüstung den Unterrichtsraum und führte Messungen durch. Hierbei wurden Schwefeldämpfe festgestellt. Der Raum wurde daraufhin gelüftet und konnte anschließend wieder freigegeben werden.

Die Lehrerin, die mit ihren Schülern das Experiment gemacht hatte, musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Lehrerin, die später hinzugekommen war, und zehn Schüler der Klasse wurden vom Rettungsdienst und Notärzten vor Ort behandelt und konnten anschließend entlassen werden.

Aufgrund der Aufregung wurde der Unterricht der gesamten Schule durch den Schulleiter eingestellt und die Schüler nach Hause entlassen. Die Polizei Ellwangen hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang übernommen.

Bei dem Unfall im Chemieunterricht waren die Feuerwehr Ellwangen mit 3 Fahrzeugen und der Rettungsdienst mit einem Leitenden Notarzt, zwei Rettungswagenbesatzungen und zwei Notarztfahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war mit 3 Streifenbesatzungen vor Ort.