In Aalen wurde ein Senior Opfer eines Telefonbetrügers. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab, wurde der 85-Jährige am Freitag von einem Unbekannten angerufen, der sich als Mitarbeiter der VR-Bank ausgab.

TAN-Nummern an Betrüger übermittelt

Der Mann fragte den alten Herren, ob er eine Überweisung von 4000 Euro getätigt habe. Als dieser verneinte, gab der Anrufer an, dass er dann die Überweisung rückgängig machen werde. Laut Polizei wurden der 85-Jährige im Verlauf des Gespräches vier TAN-Nummern auf sein Handy übermittelt, welche er dem Anrufer gutgläubig nannte.

Als sich der Senior später bei seinem Online-Konto anmelden wollte, war dies nicht mehr möglich. Seine Nachfrage bei seiner Bank am Montag ergab dann, dass bereits am Freitag von seinem Konto 2000 Euro und am Montag weitere 4000 Euro abgebucht worden waren. Zwei weitere Abbuchungsversuche seien laut Polizei jedoch misslungen.

Tipps der Polizei bei Telefonbetrügern

  • Geben Sie niemals am Telefon Informationen über Ihre Bankkonten

heraus

  • Überweisen Sie niemals Geldbeträge an Empfänger, die Sie nicht kennen und bei denen Sie keine Bestellung in Auftrag gegeben haben
  • Kein Mitarbeiter einer Bank bittet Sie am Telefon um Ihre Bankdaten
  • Seien Sie misstrauisch, wenn ein Anrufer Ihnen von Problemen mit Ihrem Online-Konto erzählt
  • Bei entsprechenden Anrufen fragen Sie bei Ihrer Bank nach
  • Sollten Sie auf einen Betrüger hereingefallen sein, lassen Sie umgehend Ihre Karten sperren. Hierzu können Sie den zentralen Sperr-Notruf für Kreditkarten unter der Nummer 116 116 nutzen.

Diese und viele weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

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