Bartholomä / hz Alle zwei Jahre findet in Bartholomä der Roßtag statt. Auch am Sonntag lockte er Tausende Besucher.

Schon längst ist der Roßtag in Bartholomä weit über die Region hinaus bekannt. Das zeigte sich auch gestern wieder, als Tausende Besucher in die Albuchgemeinde kamen, um beim großen Festzug um 13 Uhr dabei zu sein.

Begonnen hatte das Fest bereits um 9 Uhr mit dem Alphornklang vom Wirtsberg. Nach einem Gottesdienst im Festzelt auf der Marktwiese im Dorfkern wurde die traditionelle Landwirtschaft anhand verschiedener Motivwagen und historischer Arbeitsgeräte vorgestellt. Rund 80 Fuhrleute und etwa 200 Pferde waren dabei und zogen beim Umzug mit bunt geschmückten Wagen und Geschirren durch den Ort.

Bildergalerie Roßtag in Bartholomä

Der Roßtag findet bereits seit 30 Jahren im zweijährigen Rhythmus statt. Die Gemeinde erinnert dabei an die Geschichte des Ortes als Rastplatz entlang wichtiger Handelsrouten im Mittelalter.

Bürgermeister Thomas Kuhn dankte in seinem Grußwort vor allem auch den vielen freiwilligen Helfern: „Eine für mich immer wieder begeisternde Leistung stellt das bürgerschaftliche Engagement der Bartholomäer dar, die für die Organisation des Tages Verantwortung tragen.“