Neresheim / pm In Neresheim übten Rettungskräfte den Ernstfall. Das Szenario: Was passiert, wenn es ein Erdbeben gibt.

Ein Erdbeben hat die Region Neresheim erschüttert. Besonders schwer hat es den Bereich des Hallenbads getroffen: Das Gebäude ist beschädigt, viele Badegäste in Panik geflohen. So lautete das Szenario der gemeinsamen Großübung der BRH-Rettungshundestaffeln Heidenheim und Ulm, der Feuerwehr Neresheim, der Notfalldarsteller des DRK-Ortsvereins Wasseralfingen und der Bäderbetriebe der Stadt Neresheim. Möglich machte die Aktion die anstehende jährliche Grundreinigung des Bades – bevor in den nächsten Tagen gründlich geputzt wird, wurde noch geübt.

Während im Außenbereich die Drohne der Heidenheimer Rettungshundestaffel kreiste, durchsuchten Rettungshundeteams beider Staffeln die Grünflächen im Außenbereich von Hallenbad und nahegelegenen Schulen sowie das gesamte Hallenbad.

Insbesondere die dunklen Kellerräume waren dabei eine besondere Herausforderung für Mensch und Hund: Es war warm, feucht und durch die Schwimmbadtechnik sehr laut. Die Hunde ließen sich allerdings nicht beeindrucken: Alle „Vermissten“ konnten am Ende gefunden und fachgerecht befreit werden.