Der 37-jährige Frederick Brütting hat am Sonntag die Oberbürgermeisterwahl in Aalen klar für sich entschieden. Der amtierende Heubacher Bürgermeister war als Favorit gehandelt worden. Bereits die kurz nach 18 Uhr vorliegenden ersten Ergebnisse aus den Wahlbezirken deuteten klar an, dass die Mitbewerber gegen den SPD-Mann keine Chance haben würden. Auf Brütting entfielen 71,21 Prozent der Stimmen.

Als härteste Konkurrenz im OB-Wahlkampf erwies sich Catherine Rommel. Die 56-jährige Tochter des früheren Stuttgarter Oberbürgermeisters Manfred Rommel konnte 20,08 Prozent der Stimmen für sich verbuchen. Rommel hatte mit Unterstützung der CDU kandidiert. Die weiteren drei Bewerber um das Amt des OB erzielten einstellige Ergebnisse.

Brütting ist gebürtiger Heidenheimer, aufgewachsen ist er aber in Aalen. Zwischen 2009 und 2011 war er bereits Stadtrat in Aalen. Brütting hat in Tübingen Jura studiert und war 2011 als Regierungsrat im Ministerium für Integration des Landes tätig. 2012 wurde Brütting zum Bürgermeister von Heubach gewählt. Damals war Brüttung auch Landesvorsitzender der Jusos.

Im Vergleich zur Oberbürgermeisterwahl in Heidenheim zeigten die Aalener mehr Interesse daran, wer für die nächsten acht Jahre ihr OB sein wird. Die Wahlbeteiligung lag mit 47,12 um zehn Prozentpunkte höher als in Heidenheim.

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