Nun wollen wir doch nicht gleich das Kind mit dem Bade ausschütten. Die Prostitution ist nachweislich das älteste Gewerbe der Welt und nicht jede Frau möchte zum Mindestlohn an der Supermarktkasse sitzen.

Ebenfalls sind ca. 80 Prozent der Freier verheiratete Männer, die sich oft die Mittagspause versüßen, also was stimmt nicht in deutschen Betten.

Selbst wenn es nur 20 Prozent sind, die diesem Gewerbe freiwillig nachgehen, üben sie doch einen seit Jahren anerkannten Beruf mit Steuer und Sozialabgaben aus, und nach unserem Grundgesetz ist die freie Berufswahl geschützt.

Anders ist es bei der Zwangsprostitution, dagegen muss mit allen Mitteln vorgegangen werden, das ist Sache der Staatsorgane, darf aber nicht mit dem frei gewählten Beruf Prostitution vermischt werden.

Siegfried Welt, Neresheim