Das ist wohl der Hammer und schlägt dem Fass den Borden raus. Nicht dass, sondern wie die Kanzlerkandidatin der Grünen Annalena Baerbock ihre Nebeneinkünfte mit Vergesslichkeit begründete.

So will und hat Frau Baerbock in scheinheiliger und unverfrorener Manier der Öffentlichkeit ernsthaft erklärt, dass Sie die Sonderzahlungen Weihnachtsgeld über 3 Jahre hinweg „nicht auf dem Schirm“ hatte.

Ja, wenn dem tatsächlich so wäre, was hat Frau Baerbock dann aus früheren Jahren womöglich noch alles nicht auf dem Schirm ?

Mehr als peinlich und beschämend ist zudem, dass die Kanzlerkandidatin die Coronabedingte Bonus-Sonderzahlung, die eigentlich nur für die Beschäftigten in Kranken-, Alten- und Pflegenheimen als Zusatz zum Arbeitslohn gedacht ist, ebenfalls einstrich.

Gier kennt anscheinend keine Grenzen.

Das jahrelange Vergessen kann Frau Baerbock jedenfalls den „ Schafen im Walde „ erzählen. Denn eins dürfte wohl unumstößlich sein, auch wenn es nur um € 25.220,-- geht, wer als Kanzlerkandidatin antritt und ins Kanzleramt will, der sollte die Regeln und gesetzlichen Verpflichtungen kennen und sich an sie halten.

Karl Maier, Unterkochen