Der demokratische Lack scheint dünn zu sein, und blättert offensichtlich mehr und mehr ab. Es ist erschreckend, was sich hier Bahn bricht unter dem Eindruck eines Virus, das nüchtern betrachtet wohl absolut nicht zu den panischen Reaktionen führen sollte, die man vor allem bei denen beobachten kann, die eigentlich mit Verstand und demokratischem Augenmaß regieren sollten.

Müssen wir uns wirklich mit solchen undemokratischen und absurden Anmaßungen konfrontieren lassen und etwa auch noch öffentlich auseinandersetzen? Gab es da nicht einmal das Dogma der Verhältnismäßigkeit? Was kommt wohl nach der Zwangsunterbringung unliebsamer Personen – die vielleicht ja nur denunziert wurden?

Man muss sich fragen, was gefährlich ist für unsere Gesellschaft und Demokratie, und auch für unsere Gesundheit – das Virus oder …

Axel Zott, Ulm