Zeugen hatten am Mittwoch gegen 14 Uhr die Polizei verständigt, nachdem sie bemerkt hatten, dass am Wasserkraftwerk an der Fils in Uhingen mehrere Jugendliche badeten. Dabei ist dies dort sehr gefährlich so die Polizei, die die Sorgen der Zeugen teilte und sich sofort auf den Weg dorthin machte.

Tatsächlich hielten sich dort zwei Gruppen Jugendlicher auf. Die Polizei forderte die Jugendlichen auf, sofort den gefährlichen Platz zu verlassen. Sie erklärten ihnen auch noch, weshalb das Baden dort so gefährlich ist: Immerhin ist in unmittelbarer Nähe die Walze des Kraftwerks, weshalb das Baden dort auch nicht zugelassen ist und der Zugang mit Mauern, Zäunen uns Toren verschlossen ist.

Das Tor hatten die Jugendlichen überwunden und waren über eine Treppe und glitschige Steine zu einer Mauer gelangt, über die sie klettern mussten. Spätestens hier hätte den Jugendlichen laut Polizei klar sein müssen, dass an dieser Stelle die Eigentümer des Geländes keine Fremden wollen.

Ebenso schwierig wie der Hinweg war auch der Rückweg. Das wurde einem 16-Jährigen zum Verhängnis. Er war so stark betrunken, dass er den gefährlichen "Parcours" nicht bewältigen konnte. Knapp eineinhalb Promille hatte der Junge intus, ergab später ein Alkoholtest.

Um ihn aus der gefährlichen Situation zu befreien mussten Feuerwehr und Rettungsdienste helfen. Mit Drehleiter, Schlauchboot und Rettungswanne brachten sie in einer einstündigen Rettungsaktion den Jugendlichen in Sicherheit.

Der 16-Jährige muss jetzt davon ausgehen, dass die Retter ihm die Kosten für den Einsatz in Rechnung stellen. Die Polizei hat derweil die Ermittlungen aufgenommen. Sie prüft, ob die Jugendlichen wegen eines Hausfriedensbruchs angezeigt werden müssen.