Zöschingen / HZ Zwei kleine Gemeinden haben es geschafft, 30 Jahre lang eine lebendige Partnerschaft zu pflegen: Zöschingen und Marigné-Peuton.

Zu diesem Anlass machte sich jetzt eine Delegation von 46 Zöschingern zu einer langen Busfahrt (1047 Kilometer) auf, um ihre französische Partnergemeinde im Departement Mayenne zu besuchen. Höhepunkt des Wochenendes war natürlich der Festabend, in dessen Rahmen auch ein zweiter Partnerschaftsbaum gepflanzt wurde. Unter anderem durften die beiden früheren Komiteevorsitzenden Bernard Clavreul und Georg Holzheu, die zwanzig Jahre lang die Partnerschaft gestaltet hatten, mit ein paar Schaufeln Erde ihren Beitrag leisten.

In den Ansprachen der beiden Bürgermeister Tobias Steinwinter und Cyrille Trottier und der Komiteevorsitzenden Sylvie Houdayer und Sylvia Budweiser wurde immer wieder die Rolle der kleinen Leute beim Aufbau eines freundschaftlichen Europas hervorgehoben, bei dem die großen Politiker nicht immer vorbildliche Leistungen erbringen. Mit Dankbarkeit wurde auch der vielen namenlosen Mitbürger gedacht, die die Partnerschaft gründeten, aufbauten und am Leben erhielten. Die Jugendlichen der Gemeinden wurden zum Mitmachen aufgefordert, um die Zukunft der Partnerschaft zu sichern.

Die Bürgermeister unterzeichneten eine neue Partnerschaftsurkunde, die das Versprechen enthält, weiterhin die Partnerschaft am Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln. Die Zöschinger Delegation hatte als Geschenk ein „Partnerschaftsbänkle“ mitgebracht, das zum Verweilen und zu positiven Gesprächen anregen soll. Die Zöschinger Musikgruppe und Musiker aus Marigné-Peuton unterhielten abwechseln mit ihren Musikstücken die Gäste.