Neresheim / HZ In Sachen Freizeitgestaltung auf dem Härtsfeld kommt die Schättere bei den Touristen ziemlich gut an. Der Weiterbau in Richtung See läuft.

Der Weiterbau der Museumsbahnstrecke zum Härtsfeldsee im vorigen Jahr sei sehr gut vorangekommen, berichtete Werner Kuhn, der Vorsitzende des Härtsfeld-Museumsbahnvereins (HMB), bei der Hauptversammlung. Zwar gebe es Zuschüsse aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum, der Eigenanteil sei aber sehr hoch und so sei man auf Spenden angewiesen.

2016 sei das erste Jahr gewesen, in dem an vier Triebfahrzeugen gearbeitet wurde, so Kuhn: an den Dampflokomotiven 11 und 12, am Triebwagen T 37 und an der Diesellok 4 „Jumbo“. Die Fahrgastzahlen seien rückläufig, was auf weniger Dampfsonderzüge gegenüber 2015 zurückzuführen sei.

Besucherzahl im Härtsfeldbahn-Museum bleibt stabil

Die Zahl der Besucher des Härtsfeldbahn-Museums hingegen sei stabil. Auch die Zahl der Mitglieder ging zurück.

Platzwart Dietmar Fischer betonte, dass der Flutdurchlass aufgrund der zunehmenden Unwetter bewusst stabil ausgeführt wurde. Die Prüfung der Bahnübergänge im Rahmen einer Verkehrsschau ergab keine Mängel.

Pressewart Jürgen Ranger stellte fest, dass die Schättere inzwischen zum festen Bestandteil gehört, wenn es um die Freizeitgestaltung auf dem Härtsfeld geht. Harald Hofbauer schilderte im Kassenbericht, dass der Verein im vorigen Jahr dank Spenden und Zuschüssen Rücklagen für die Neubaustrecke bilden konnte.