Süßen / pol In Süßen (Kreis Göppingen) kam es am Mittwochabend zu einem Großbrand, bei dem fast eine Viertelmillion Euro an Schaden entstand. Die Rauchwolke war von Weitem zu sehen. Selbst der Zugverkehr nach Stuttgart war beeinträchtigt.

Circa 275.000 Euro Schaden entstanden bei einem Brand in Süßen am Mittwochabend. Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte gegen 18.30 Uhr in die Haldenstraße aus, nachdem dort ein Feuer gemeldet wurde. Schon von weitem war eine schwarze Rauchwolk zu erkennen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten auf einem größeren Firmenareal aus bislang unbekannter Ursache ca. 500 Holzpaletten in Brand. Sie werden zum Transport von Blechteilen benötigt. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus und griffen auch auf die Autos eines Gebrauchtwagenhändlers über.

Insgesamt wurden dabei rund 30 Pkw beschädigt. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass auch ein leerstehendes Firmengebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde. Während der Löscharbeiten, die bis ca. 22.00 Uhr andauerten, musste eine Landstraße für den Verkehr komplett gesperrt werden.

Der Bahnhof Süßen wurde auf Grund der enormen Rauchentwicklung kurzzeitig evakuiert. Der Zugverkehr auf der Strecke Stuttgart-Ulm war deshalb ebenfalls zeitweise etwas beeinträchtigt. Zum Glück wurde bei dem Brand niemand verletzt. Die Paletten werden zum Transport von Blechteilen benötigt. Hinweise darauf, dass giftige Gase freigesetzt wurden, ergaben sich nicht. Der Polizeiposten Süßen hat die Ermittlungen aufgenommen.

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