Lauingen / pol/ape Beim Brand einer Lagerhalle für Kunststoffe und Folien in Lauingen entstand hoher Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Augenzeugen sprechen von einem regelrechten Inferno: bis zu 30 Meter schossen die Flammen in den Himmel. Ein Feuer tobte am Neujahrsmorgen an der Hanns-Martin-Schleyer-Straße in Lauingen.

Um kurz nach Mitternacht wurde auf dem Gelände eines Unternehmens für Kunststoffe und Folien der Brand mehrere Euro-Paletten gemeldet.

Obwohl die Feuerwehr Lauingen sofort mit Löscharbeiten begann, schlugen die Flammen auf eine nebenstehende Lagerhalle über. Diese geriet innerhalb kürzester Zeit in Vollbrand. Auf Grund der Brandgröße wurden umliegende Feuerwehren hinzugerufen.

Über 250 Feuerwehr-Einsatzkräfte, sowie Helfer des THW waren zur Brandeindämmung hinzugezogen worden, dennoch konnte ein Niederbrennen des Gebäudes nicht verhindert werden. Auf Grund der erheblichen Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung von Lauingen mittels Sirenen und Lautsprecherdurchsagen gewarnt, das Gebiet um den Brandort wurde weiträumig abgesperrt, auch die nahe gelegenen Bahngleise musste vorübergehend gesperrt werden.

Am Gebäude und den darin gelagerten Euro-Paletten, welche in Kunststoffgewebe eingeschlagen waren, entstand ersten Einschätzungen des Geschäftsinhabers ein Schaden von ca. zehn Millionen Euro. Eine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung durch das verbrannte PE-Gewerbe lag nicht vor.

Bis zum Morgen dauerten die Nachlöscharbeiten an. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache werden durch die Kriminalpolizei Dillingen übernommen.

Youtube 30 Meter hohe Flammen bei Großbrand in Lauingen