Böhmenkirch / HZ Die Nachbargemeinde will die Versorgung in den Gewerbegebieten verbessern.

Der interkommunale Breitbandausbau, den die Nachbargemeinde Böhmenkirch mit dem Landkreis und den Städten und Gemeinden im Landkreis Heidenheim anzugehen beabsichtigt, trägt Früchte. Die Böhmenkircher Verwaltung hatte einen entsprechenden Förderantrag beim Bund gestellt mit geschätzten Gesamtkosten von rund 4,1 Millionen Euro. Nun erhielt die Kommune den Bescheid, dass eine Förderung von 2,046 Millionen Euro bewilligt wurde. Dies entspricht 50 Prozent der prognostizierten Baukosten.

Im Jahr 2019 hat der Gemeinderat der Nachbargemeinde den weiteren Ausbau der Glasfaserversorgung beschlossen. Dieser Ausbau beinhaltet die Gewerbegebiete und die noch unterversorgten Bereiche in den Außenbereichen und im Roggental.

„Es freut mich sehr, dass unser Antrag von Erfolg gekrönt ist“, so Böhmenkirchs Bürgermeister Matthias Nägele. Die Förderzusage sei auch ein Beweis dafür, dass die interkommunale Zusammenarbeit mit dem Landkreis Heidenheim und seinen Kommunen „ein wichtiger und richtiger Schritt war“.

„Die Versorgung mit schnellem Internet ist heute wichtiger denn je. Unsere Betriebe stehen im internationalen Wettbewerb und dürfen auf der Datenautobahn nicht abgehängt werden. Durch den weiteren Ausbau tragen wir als Gemeinde dazu bei, die Betriebe zu unterstützen und mit zukunftsweisender Technologie zu versorgen“, betonte der Bürgermeister.

Die Gemeinde Böhmenkirch wird nun die Co-Finanzierung über das Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg beantragen. Dadurch kann dann eine Gesamtförderquote von bis zu 90 Prozent erreicht werden.