Am Mittwoch kurz nach 9 Uhr wurde die Polizeiinspektion Günzburg vom Kampfmittelbeseitigungsdienst davon unterrichtet, dass auf einer Freifläche östlich des Gewerbegebietes Deffingen Süd (Kimmerle-Ring) bzw. der Bundesstraße 16 und südlich der Autobahn A 8 bei Sondierungsarbeiten zwei Fliegerbomben aus dem letzten Weltkrieg gefunden wurden. Eine erste Bombe war erst vergangene Woche entdeckt und kontrolliert gesprengt worden.

Bomben konnten nicht entschärft werden

Die Bomben waren mit einer Nettosprengmasse von insgesamt rund 50 Kilogramm ausgestattet. Aufgrund der Beschaffenheit der Fliegerbomben konnten diese nicht entschärft werden, sondern mussten gezielt am Fundort gesprengt werden, erklärt die Günzburger Polizei.

Legoland nur teilweise betroffen

Für die Sprengung am Donnerstagmorgen musste um den Fundort zwingend ein Sicherheitsbereich von 500 Metern festgelegt werden. Betroffen von dem Sicherheitsradius und den damit verbundenen Absperrmaßnahmen waren Betriebe im Bereich des Gewerbegebietes Deffingen Süd und die Zufahrt zum Feriendorf des Legoland-Freizeitparkes. Der Park an sich öffnete regulär ab 10 Uhr.

Hier war die Autobahn gesperrt

Ebenso betroffen war die Autobahn A 8. Während der unmittelbaren Vorbereitung und Durchführung der Sprengung durfte der Sicherheitsbereich nicht betreten oder befahren werden. Die Autobahn war deshalb zwischen Günzburg und Burgau fast zwei Stunden lang gesperrt. Die Sprengung der Bomben verlief erfolgreich.