Wenn am 12. März kommenden Jahres die wahlberechtigten Gundelfinger Bürgerinnen und Bürger zur Bürgermeisterwahl aufgerufen werden, wird auch ein im Landkreis Heidenheim bekannter Name auf dem Wahlzettel stehen: Mit ins Rennen geht Niklas Junkermann, der sich im Juli auch in Dischingen beworben hatte, um die Nachfolge von Alfons Jakl anzutreten. Damals musste sich der 30-Jährige mit Platz zwei hinter Dirk Schabel zufriedengeben.

In Gundelfingen (Landkreis Dillingen), wo der studierte Politologe Junkermann mittlerweile lebt, tritt er als SPD-Kandidat an und wird auf ein relativ breites Bewerberfeld treffen. Bereits ihren Hut in den Ring geworfen hat als Kandidatin der Grünen die Gundelfinger Stadträtin Roswitha Stöpfel, für die Freien Wähler tritt Dieter Nägele an, Günther Ruck geht als parteiloser Kandidat in die Wahl.

Weitere Kandidaturen in Planung

Nach Informationen der Donau-Zeitung will die CSU am kommenden Sonntag einen Kandidaten nominieren. Zudem soll die FDP angekündigt haben, dass man einen „aussichtsreichen Bewerber“ im Blick habe.

Amtsinhaberin Miriam Gruß (FDP) hatte Ende Oktober im Rahmen einer Bürgerversammlung überraschend verkündet, nicht erneut zu kandidieren. Begründet hatte die 46-Jährige den Schritt damit, ihre Aufgaben als Bürgermeisterin und Mutter nicht länger vereinen zu können.