Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Sozialminister Manne Lucha (Grüne) und Innenminister Thomas Strobl (CDU) informierten sich bei einem Besuch über den Aufbau der Einrichtung und möglichen Ablauf der Impfung. Der Probebetrieb solle zeigen, wo eventuell nachzubessern sei, sagte DRK-Kreisverbandsarzt Bernd Kühlmuß.

In dem Ulmer Zentrum sollen einmal pro Stunde bis zu 120 Menschen geimpft werden können. Die Stadt gilt als Testballon für viele weitere Impfzentren, in denen täglich jeweils bis zu 1500 Impfungen möglich sein sollen. Neben Ulm stehen bereits die Messen von Freiburg und Offenburg als Standorte fest.

Das Land will bis zum 15. Dezember in jedem der vier Regierungsbezirke zwei zentrale Impfzentren errichten. Bis zum 15. Januar sollen zudem ein bis zwei Kreis-Impfzentren pro Stadt- und Landkreis aufgebaut werden. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, könnten die Impfungen beginnen, so das Sozialministerium. Minister Manne Lucha kündigte an, dass vom Impfstoff-Kandidaten von Biontech/Pfizer in einer ersten Tranche 600 000 Dosen für Baden-Württemberg verfügbar seien.

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