Ein 55-Jähriger ging am Mittwochabend zum Treffen seines Vereins in einer Gemeinde im Alb-Donau-Kreis. Die Mitglieder kommen regelmäßig zusammen und müssen aktuell einen Nachweis über 3G+ mitbringen. Der Mann sei jedoch weder geimpft noch genesen, so die Erkenntnisse der Polizei.

Er müsste somit einen negativen PCR-Test vorzeigen. Diesen hatte er offenbar nicht. Deshalb habe er ein unechtes Zertifikat aus dem Internet heruntergeladen, so die aktuellen Ermittlungen. Das Zertifikat sollte seinen negativen Test bestätigen. Er zeigte es beim Verantwortlichen vor. Der erkannte die Fälschung und verständigte die Polizei.

Den 55-Jährigen erwartet nun eine Anzeige. Das Infektionsschutzgesetz sieht für einen solchen Verstoß bis zu einem Jahr Gefängnis oder Geldstrafe vor.

Die Polizei warnt: Falsche Test-Bescheinigungen und Impf-Zertifikate beim Einlass vorzuzeigen ist kein Kavaliersdelikt. Die Täter täuschen so bewusst Andere und setzen sie der erhöhten Gefahr einer Infektion aus. Besonders bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, können sie weitere Personen anstecken.

Die Fälscher handeln verantwortungslos und bringen Menschen in Gefahr. Angesichts der aktuellen Situation müssen sich alle an die erforderlichen Vorgaben halten, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Das Infektionsschutzgesetz stellt deshalb Verstöße unter Strafe.

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