Ulm / HZ Mit Hilfe einer Corona-App sollen Infektionsketten leichter nachvollzogen werden können. Ökonomen versprechen sich durch die App schnellere und weitreichendere Öffnungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Die Uni Ulm informiert am Dienstag in einer Livestream-Runde mit Ärzten und technischen Fachleuten über die App, ihre Möglichkeiten und Grenzen.

Wie kann eine solche App funktionieren und welche datenschutzrechtlichen Probleme wirft sie auf? Sind Bürger überhaupt bereit, eine solche Initiative zu unterstützen? Welche Kriterien müssen herangezogen werden, um über das Für- und Wider- einer solchen App zu entscheiden?

Diese und andere Fragen sollen im Rahmen einer Bürgerwerkstatt, thematisiert und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Ulmer Projekts Zukunftsstadt 2030 statt.

Der Livestream beginnt am Dienstag, 5. Mai 2020 um 19 Uhr. Geplante Dauer der Veranstaltung: bis 20.30 Uhr. Die Moderation hat Dr. Markus Marquard vom Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm.

Der Livestream ist zu sehen unter: https://www.youtube.com/watch?v=mWND1iVZ6qk

Über den Chat bei YouTube können Fragen und Diskussionbeiträge eingestellt werden.

Das Programm:

  • 19:00 Uhr Begrüßung durch die Stadt Ulm (OB Gunter Czisch)
  • 19.10 Uhr Bedeutung digitaler Technologien im Kontext der Zukunftsstadt Ulm (Sabine Meigel, Geschäftsstelle digitale Agenda, Stadt Ulm)
  • 19:15 Uhr Wie können wir Corona und die Infektionswege besser verstehen? (Univ. Prof. Dr. med. Dietrich Rothenbacher, MPH
    Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie)
  • 19:30 Uhr Was kann eine CoronaApp leisten, wie kann sie funktionieren und was muss beachtet werden? (Prof. Dr. Frank Kargl, Leiter des Instituts für Verteilte Systeme, Universität Ulm)
  • anschließend: Rückfragen über Chat oder E-Mail durch Bürger.
  • 20:00 Uhr Freiheit vs. Gesundheit Experten im Gespräch: Prof. Frank Kargl (Privacy), Prof. Dr. med. Dietrich Rothenbacher (Epidemologie), OB Czisch (Stadtpolitik)sowie Fragen und Anmerkungen von Bürgern.

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