Sie ist eine der wichtigsten Verkehrsadern der Region: die B19. Unzählige Menschen fahren hier tagtäglich zur Arbeit. Man denke nur an die Mitarbeiter der Firma Zeiss in Oberkochen, die aus Richtung Heidenheim in den benachbarten Ostalbkreis müssen.

Dementsprechend viele werden von der mehrwöchigen Vollsperrung des rund 2,5 Kilometer langen Abschnitts zwischen Itzelberg und Aufhausen betroffen sein.

Grund sind Sanierungsarbeiten: Schäden wie Spurrinnen, Längs- und Querrisse, Verdrückungen und Unebenheiten sollen durch die Erneuerung der Asphaltschichten behoben werden.

Sperrung der B19: Das sind die beiden Bauabschnitte

Wie das Regierungspräsidium Stuttgart (RP) bekannt gegeben hat, erfolgt die rund 1,9 Millionen Euro teure Erneuerung der Fahrbahndecke in zwei Abschnitten. Von Montag, 26. September, bis voraussichtlich Samstag, 29. Oktober, wird zunächst einmal die Strecke zwischen der Abzweigung der B19 zur K3011 (Richtung Ochsenberg) und der Abzweigung zur K3009 (Richtung Großkuchen) für den Verkehr gesperrt.

Im zweiten Bauabschnitt folgt von Montag, 31. Oktober, bis Freitag, 11. November, das Reststück von der Abzweigung zur K3009 bis zum Ortseingang Aufhausen.

Für die Zeit der Sperrung: So verlaufen die Umleitungen

Für beide Bauabschnitte will das Regierungspräsidium weiträumige Umleitungsstrecken ausweisen. Der Pkw-Verkehr soll über die L1123, also ab Königsbronn nach Steinheim, umgeleitet werden.

Die B19 zwischen Aufhausen und Itzelberg wird in zwei Abschnitten saniert. Dafür ist eine Vollsperrung nötig. Während des ersten Abschnitts soll der Verkehr weiträumig über Steinheim umgeleitet werden.
Die B19 zwischen Aufhausen und Itzelberg wird in zwei Abschnitten saniert. Dafür ist eine Vollsperrung nötig. Während des ersten Abschnitts soll der Verkehr weiträumig über Steinheim umgeleitet werden.
© Foto: OpenStreetMap

Vom dortigen Kreisverkehr am Ortseingang geht es weiter über die B466 (Tierheim) und schließlich nach Heidenheim. Der Schwerlastverkehr hingegen soll aus nördlicher Richtung kommend ab Unterkochen über Ebnat zur Autobahnanschlussstelle Aalen/Oberkochen geleitet werden. Laut RP bleibt die genannte Umleitung auch während des zweiten Bauabschnitts bestehen.

Warum ist eine Vollsperrung nötig?

Zur Frage, warum die Sanierungsarbeiten nicht mit Teilsperrungen erfolgen können, sodass die kilometerlangen Umleitungen gar nicht erst nötig werden, führt das Regierungspräsidium die geringe Fahrbahnbreite an. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Arbeitsschutzes könne die Sanierung des B19-Abschnitts nur unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Alles rund um die Vollsperrung der B 19 lesen.

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Erste Baustelle im Landkreis Heidenheim bereits abgeschlossen


Die Sanierung der B19 zwischen Aufhausen und Itzelberg ist eines von zwei Sanierungsprojekten, die das Land Baden-Württemberg dieses Jahr im Landkreis Heidenheim umsetzen will. Das andere Projekt, die Sanierung der B466 zwischen Nattheim und Steinweiler, ist bereits abgeschlossen. Seit Anfang September rollt wieder der Verkehr. Saniert wurde dort seit März. Kostenpunkt: rund 1,3 Millionen Euro.