Königsbronn / HZ In ruhigem Fahrwasser sieht sich derzeit der Königsbronner Sportverein mit seinen Abteilungen.

Vorsitzender Matthias von Ohlen schilderte in seinem Bericht, dass eine SVH-Datenschutzordnung verfasst und im Oktober 2018 angenommen wurde. Der Verein sei mit dem Landratsamt eine Vereinbarung über Kinderschutz eingegangen, die noch umgesetzt werden müsse. Eine Neueinrichtung und die Pflege der Vereinshomepage übernehme sein Sohn Nikolas von Ohlen. Am 12. Juli finde der Ehrungsabend statt. Der Tätigkeitsbericht des stellvertretenden Vorsitzenden Franz Tobias schloss sich an.

Kassierer Thomas Stiebritz bestätigte, dass der Etat des Vereins ausgeglichen ist. Der Beitragsrückfluss an die Abteilungen werde nicht erhöht, damit eine Reserve für größere Ausgaben und Anschaffungen wieder gebildet werden könne.

Bei den Abteilungsberichten sprach Abteilungsleiter Ringen, Wolfgang Blum, von vielen Erfolgen: unter anderem drei Teilnehmer an den deutschen A-Jugend-Meisterschaften, fünf württembergische Vizemeistertitel, fünf dritte Plätze. Zehn Kinder/Jugendliche seien in der Talentfördergruppe und im Stützpunkttraining in Aalen vertreten. Die Kampfgemeinschaft mit Schorndorf wurde aufgekündigt, die Aktivenmannschaft sei selbstständig und belege nach dem Aufstieg den vierten Platz in der Landesklasse.

Für die Fußballer zog Abteilungsleiter Rudi Tagscherer eine gemischte Bilanz, denn nicht alle sportlichen Ziele seien erreicht worden. Aufgrund des Weggangs einiger Spieler sei die erste Mannschaft hinter den Erwartungen zurückgeblieben, doch die zweite habe um die Meisterschaft gespielt. Die Jugendmannschaften würden mit unterschiedlichem Erfolg agieren. Als großer Erfolg – sowohl sportlich wie auch finanziell – wurden die Hallenturniere in der Herwartsteinhalle mit mehr als 100 Mannschaften aus dem süddeutschen Raum bewertet.

„Die Handballabteilung tritt auf der Stelle“, so das Fazit von Abteilungsleiter Jörg Richardon. Dennoch sehe die Bilanz nicht schlecht aus. Die Handballer traten in der Spielgemeinschaft mit Oberkochen mit zwölf Mannschaften an. Die erste Mannschaft spielte mit Höhen und Tiefen, sei aber nie abstiegsgefährdet gewesen, die zweite feierte den Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Damenmannschaft stehe auf dem letzten Tabellenplatz. Die meisten Jugendmannschaften hätten gute Mittelplätze erzielt.

Abstieg der Sportkegler

Die Sportkegler starteten in die Saison 2018/19 mit fünf Mannschaften. Die gemischte Mannschaft belegte den dritten Tabellenplatz, genauso wie die dritte Mannschaft. Die Seniorenmannschaft habe knapp den Klassenerhalt in der Verbandsliga geschafft. Aufgrund zahlreicher Ausfälle habe die erste Mannschaft nach 14 Jahren in der Zweiten Bundesliga den Abstieg nicht mehr verhindern können und die zweite Mannschaft (Oberliga) mit in den Abstieg gezogen, so Abteilungsleiter Vetter.

Die Turnabteilung sei weiterhin sehr rührig. Das Trainerteam brauche Nachwuchs und Helfer. Nach der Ausbildung einer Kampfrichterin hoffe die Abteilung, im Oktober am ersten Wettkampf teilzunehmen.

Die Aikido-Abteilung musste für das Erwachsenentraining eine Kooperation mit Syrgenstein eingehen Das Kindertraining hingegen laufe gut. Die Tanzsportabteilung zähle immer mehr Mitglieder, die die Ochsenberger Halle gut ausnützen und in einer lockeren Atmosphäre trainieren würden. Am Koronarsport nähmen in der Turnhalle Eichhalde immer mehr Personen teil, so dass die Kapazitäten erschöpft seien. Die Trainingsabende der Taekwondo-Abteilung würden gut besucht.

Wiedergewählt wurde anschließend Kassenprüfer Heinz Martin.

Bürgermeister Michael Stütz ging in seinem Grußwort auf die Nutzung und den Zustand der Königsbronner Hallen ein: Der Sportbetrieb in der Ostalbhalle werde sobald wie möglich in die Herwartsteinhalle verlegt. Gespräche darüber hätten mit den Abteilungen bereits stattgefunden. Geplant seien die Sanierungen der Herwartsteinhalle und der Itzelberger Halle.