Am Dienstag entdeckten die Bewohner eines Hauses in Zang in ihrem Garten eine Schlange. Weil diese gut einen Meter lang war und die Bewohner nicht einschätzen konnten, um was für eine Schlange es sich handelte und ob diese gefährlich sein könnte, alarmierten sie die Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Königsbronn rückte daraufhin nach Zang aus. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass es sich bei der Schlange nicht um ein gefährliches Exemplar, sondern um eine große Ringelnatter handelte. Ringelnattern sind für Menschen vollkommen ungefährlich.

Als dies feststand, entschieden sich die Hausbewohner dafür, die Schlange nicht vom Kreistierschutzverein entfernen zu lassen, sondern sie im Garten überwintern zu lassen.

So leben Ringelnattern

Männliche Ringelnattern haben durchschnittlich eine Länge von 75 Zentimetern, Weibchen werden mit bis zu 1,50 Metern deutlich größer. Sie ernähren sich hauptsächlich von Amphibien wie Fröschen und Kröten und fühlen sich in der Nähe von Gewässern, aber auch in Laub- und Kieferwäldern wohl. Je nach Witterung suchen sich Ringelnattern zwischen September und Oktober ein Winterquartier, das etwa der Bau eines Kleintiers im Boden oder auch eine Mauerspalte sein kann. Zwischen März und April erwacht die Ringelnatter wieder aus dem Winterschlaf.

In Deutschland sind Ringelnattern geschützt und dürfen nicht gefangen oder getötet werden.

Immer wieder ist die Feuerwehr bei Tierrettungen im Einsatz: