Schon fünf Euro können helfen, rechnet Helene Dingler vor. Die Königsbronnerin engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder, Jugendliche, Frauen und Familien in Uganda und im Südsudan. Derzeit erreichen sie zahlreiche Hilferufe, denn die Folgen des Coronavirus führen in Uganda und im Südsudan zu Lebensmittelknappheit und Inflation.

Für fünf Euro bereits könne vor Ort ein Lebensmittelpaket ermöglicht werden. Für eine Spende von 35 Euro sei es möglich, eine Familie 14 Tage lang mit Essen zu versorgen, und für 35 Euro könnten Schwestern und Lehrer der Hebammenschule versorgt werden, rechnet Dingler vor. Sie bittet auf dem HZ-Spendenportal www.unsere-hilfe-zaehlt.de um Spenden.

In Uganda selbst sei das öffentliche Leben weiter stark beeinträchtigt, berichtet sie. Es gebe keine öffentlichen Verkehrsmittel, Geschäfte und Schulen seien geschlossen, es gilt eine Ausgangssperre. Aufgrund der knapper und teurer werdenden Lebensmittel bleibe vielen einfachen Leuten nur wild wachsendes Blattgemüse, das sie selbst zusammensuchen. „Viele Menschen sterben nicht an Corona, sondern an den Folgen von Hunger und Krankheit“, so Dingler. „Uganda hat keine Sozialstrukturen, mit denen die Opfer der Krise aufgefangen werden könnten.“

Hier kann man direkt über „Unsere Hilfe zählt“ mit nur wenigen Mausklicks helfen: