Ochsenberg / Hartmut Pflanz Für die Rotkreuz-Bereitschaft Königsbronn/Ochsenberg werden dringend weitere Mitglieder gesucht, denn die Zahl der Helfer ist rückläufig.

Im Schützenhaus traf sich die Bereitschaft Königsbronn/Ochsenberg zu ihrer Versammlung. Leiter Ralf Schorcht schilderte in seinem Bericht, dass der Mitgliederstand mit 16 Helferinnen und zwölf Helfern leicht rückläufig sei. Neue Mitglieder seien vonnöten – auch vor dem Hintergrund, dass immer mehr Aufgaben für die Bereitschaft anfallen würden.

Fast alle Bereitschaftsmitglieder haben eine Sanitätsausbildung, neun davon eine rettungsdienstliche Ausbildung, und fahren teilweise in der Gemeinde als Helfer vor Ort (HVO) oder nebenberuflich im Rettungsdienst. Auf zwei Ausbilder kann die Gruppe ebenfalls zurückgreifen.

Bei vier Bereitschaftsübungen mit 30 Kräften sowie einer Katastrophenübung in Herbrechtingen mit vier Personen waren die Helfer gefordert. Für 122 Sanitätsdienste wurden 1206 Stunden aufgewendet, es wurden 46 Verletzte versorgt, von denen drei zum Arzt oder ins Krankenhaus gebracht wurden. Zu den drei Blutspendeterminen kamen 657 spendenwillige Personen.

Viel Arbeit hatte auch die HVO-Gruppe im vergangenen Jahr: Sie ist zu 343 Einsätzen ausgerückt. Dabei wurde eine entsprechende Zahl an Menschen sanitätsdienstlich versorgt und zur weiteren Behandlung dem Rettungsdienst übergeben.

Wohlwollend wurde von der Versammlung der Kassenbericht aufgenommen. Der Tagesordnungspunkt Neuwahlen war schnell abgehandelt. Einstimmig gewählt wurden Bereitschaftsleiter Ralf Schorcht, Schriftführerin und stellvertretende Bereitschaftsleiterin Marion Schmid sowie Marianne Post als Kassiererin.

Ehrungen und Grußworte

Unter dem Punkt Ehrungen wurde Hubert Neuburger, Gründungsmitglied der Gruppe Ochsenberg, langjähriger Gruppenführer in Ochsenberg, Bereitschaftsführer der damaligen Bereitschaft 4, bestehend aus Königsbronn, Dischingen, Nattheim und Eglingen sowie zeitweise stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter für 50 Jahre ,,Dienst am Nächsten“ ausgezeichnet. Bereits 1992 bekam Neuburger aufgrund seines Engagements die DRK-Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg verliehen. Für 35 Jahre Bereitschaftsdienst wurde Gabriele Schorcht, für zehn Jahre Marion Schmid geehrt.

Nach Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Engelbert Frey, von Feuerwehrkommandant Markus Kopp sowie vom katholischen Pfarrer Dietmar Krieg und seinem evangelischen Kollegen Christoph Burgenmeister endete die Versammlung.