Im Zuge der Sanierung der L 1123 zwischen Königsbronn und Steinheim hat das Land Baden-Württemberg auf Drängen der Gemeinde Königsbronn hin, im unteren Bereiche der Kurvenstrecke einen alten Durchlass des Entwässerungsgrabens ausgebaut und durch einen stark vergrößerten ersetzt. Dieser war bei jedem starken Regenereignis verstopft und die Straße überspült.

Reinigung künftig ohne Sperrung

Der Durchlass gehört dem Land, der Graben der Gemeinde Königsbronn. Deshalb hat die Gemeinde Königsbronn vor den Durchlass ein Rückhaltebecken gebaut, um das Geröll und Gehölz, welches bei Regen den Durchlass verstopft, vorher aufzuhalten. Um das Becken reinigen zu können, wurde der Lauf des Grabens Richtung Hang verlegt und dort das Becken platziert. So entstand eine Aufstellfläche davor, sodass eine Reinigung und Unterhaltung ohne Sperrung des gesamten Abschnitts möglich ist.

Weiterhin wurden auf der gesamten Strecke die durch das Hochwasser 2016 stark ausgespülten Seitenwände des Grabens bearbeitet, um eine flachere Böschung zu bekommen und so die Erosion aufzuhalten.

Wie berichtet, verschiebt sich die Fertigstellung der Arbeiten an der L 1123 im Bereich zwischen Ortsende und der Abzweigung zur Waldsiedlung bis zum 10. Oktober. Der restliche Bereich der L 1123 wird bekanntlich ab dem 21. September wegen Markierungsarbeiten gesperrt.

Zwischen Steinheim und Königsbronn Straßensanierung endet mit weiterer Vollsperrung

Steinheim/Königsbronn