Auszubildende von Forst BW haben eine neue Streuobstwiese zwischen dem Zanger Kreisel und Zang mit 50 Obstbäumen und zehn Pflanzen des Wildobstbaums Speierling angelegt. Für die Forstwirt-Auszubildenden des dritten Lehrjahrs des Stützpunkts Wental im Forst-BW-Forstbezirk Östliche Alb war es ein lehrreiches Naturschutzprojekt. Unterstützt wurden sie durch die Firma Kattner aus Steinheim.

München/Berlin (epd)

Unter Anweisung von Revierleiter Matthias Roller wurden die 60 Bäumchen in den Boden gebracht. Es handelt sich überwiegend um alte, robuste Obstbaumsorten wie Jakob Fischer oder die Wahlsche Schnapsbirne, die auch gut auf der rauen Alb gedeihen. Die Obstbäume bieten auch neuen Lebensraum für verschiedene Insektenarten.

Ein weiterer Aspekt ist die Wertholzgewinnung, die nach einer intensiven Pflege der Bäume zu erwarten ist. Die Pflanzung im Weitverband ermöglicht die weitere Nutzung und Pflege des Grünlands verbunden mit nachhaltiger Holznutzung. Dadurch ergibt sich eine beeindruckende Kombination von Land- und Forstwirtschaft sowie Natur- und Artenschutz.